19/02 2012
Der Ortsverein Waddenhausen trifft sich zu seiner nächsten
Ortsvereinssitzung am
Freitag, den 24.Februar 2012
um 19:00 Uhr
im Evita (ehemals Bergeck)
Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen und Gäste sind immer willkommen

19. Februar 2012
(Bild: dpa)
Der Favorit von SPD und Grünen für die Nachfolge des zurückgetretenen Bundespräsidenten Wulff, Joachim Gauck, soll neuer Bundespräsident werden. Darauf verständigten sich die Parteichefs der Regierungskoalition mit der SPD und den Grünen. Es sei gut, „dass er jetzt ein gemeinsamer Kandidat“ ist, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel. Gauck könne die Kluft zwischen Bürgern und Politik überwinden helfen.
„Überschrift könnte lauten: Ende gut, alles gut“, sagte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel am Sonntag zur Nominierung von Joachim Gauck als Bundespräsidentenkandidat. Diesen Gefallen tut ihm der Autor, denn am Ende ging alles ganz schnell - und gut. Nachdem die FDP ihre Unterstützung für Joachim Gauck im Verlauf des Sonntags bekannt gab, lenkte am Abend schließlich auch die Union ein.
Der Theologe und DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck, den die SPD gemeinsam mit den Grünen bereits bei der letzten Bundesversammlung vorgeschlagen hatte, wird der überparteiliche Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Das gaben die Vorsitzenden von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen am Sonntagabend in einer gemeinsamen Pressekonferenz im Kanzleramt in Berlin bekannt.
Gabriel: „Gemeinsames Ergebnis ist gutes Zeichen in Bevölkerung hinein“
Gabriel wertete es als ein „wichtiges Signal“ an die Bevölkerung, dass die Parteien sich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen konnten. Ausdrücklich lobte er das Bemühen der Koalition zu einem gemeinsamen Kandidaten zu kommen und bedankte sich für die „offenen und fairen Gespräche“ zwischen Regierung und Opposition während der Kandidatenfindung.
Natürlich freue sich die SPD besonders über Joachim Gauck, „weil wir ihn schon damals aufgestellt haben“, sagte der Parteivorsitzende. Bereits 2010 wurde Gauck von den Sozialdemokraten und den Grünen als gemeinsamer Kandidat vorgeschlagen. Damals scheiterte er jedoch im dritten Wahlgang gegen den von Union und FDP ins Rennen geschickten Christian Wulff.
Gabriel: „Bei Gauck ist Freiheit kein hohles Pathos“
Gabriel sagte, es gebe eine Reihe von Dingen, die Gauck auszeichnen. Er würdigte das Bekenntnis von Gauck zur Freiheit. Wie kein zweiter erinnere Gauck daran, dass man die Wertschätzung von Demokratie und Freiheit aufrechterhalten müsse.
Gabriel: „Gauck wird helfen, Kluft zwischen Bevölkerung und Politik zu schließen“
Gauck gehöre zu denjenigen, die wüssten, dass sich eine große Kluft zwischen der Bevölkerung und den Institutionen der parlamentarischen Demokratie entwickelt hat. „Er nimmt Politikerinnen und Politiker, Parteien und Parlamente nicht aus der Verantwortung für diese Kluft, aber er ist eben auch keiner, der billiger Parteienschelte oder Parlaments- oder Regierungsschelte das Wort ergeht“, sagte Gabriel. Sondern er werbe „für die Lebendigkeit der parlamentarischen Demokratie, auch der Parteienlandschaft und für Engagement in ihr“.
Der SPD-Vorsitzende hofft, dass Gauck als künftiger Bundespräsident diese Kluft zwischen Bevölkerung und den Institutionen der Demokratie und den Parteien zu schließen helfe. „Die SPD dankt Joachim Gauck auch dafür, dass er durchgehalten hat“ und sich ein zweites Mal auf eine Kandidatur einlasse, so Gabriel.
Gauck: „Hauptaufgabe wird die Nähe zu den Menschen sein“
Gauck selber sagte, er sei „überwältigt und ein wenig verwirrt“ ob der kurzfristigen Nominierung. Es habe ihm unglaublich geholfen, dass sich die Parteien zusammengefunden hätten. „Das ist natürlich für mich ein besonderer Tag.“ Am meisten bewege es ihn, dass ein Mensch, der noch im finsteren, dunklen Krieg geboren sei und 50 Jahre in einer Diktatur gelebt habe an die Spitze des Staates gerufen werde.
Als zentrales Projekt sieht er die Nähe zu den Menschen an. „Die Nähe von Menschen, die Ja sagen zur Verantwortung, die es überall gibt in unserem Land, nicht nur auf der politischen Ebene, die wird meine Hauptaufgabe sein.“ Er wolle neu einladen, diese Haltung von Verantwortung zu übernehmen und nicht nur als Zuschauer und kritischer Begleiter der öffentlichen Dinge herumzustehen.
Voraussichtlich am 18. März wird die Bundesversammlung einen neuen Bundespräsidenten wählen.
10/02 2012
„Mein Amt lege ich vertrauensvoll in jüngere Hände“ ,sagte die seit 2007 amtierende Vorsitzende des SPD–OV Waddenhausen, Gisela Ellerbrock, auf der Jahreshauptversammlung des SPD–OV Waddenhausen. Gisela Ellerbrock, die bis 09/2014 Ratsmitglied ist, bleibt aber dem Ortsverein als stellvertretende Vorsitzende erhalten.
Darüber freut sich ganz besonders die neu gewählte Vorsitzende Ellen Stock: „Auf die Erfahrung von Gisela Ellerbrock können wir einfach nicht verzichten!“ Dem neu gewählten Vorstand gehören außerdem Detlef Steffen als stellvertretender Vorsitzender, Doris Langer als Schriftführerin, Werner Rechmeier als Kassierer, sowie Reinhard Güths und Horst Kruse als Beisitzer an.
Sämtliche Wahlen erfolgten einstimmig. „Das ist ein überzeugender Beweis für die große Geschlossenheit unseres Ortsvereins“, meinten übereinstimmend Gisela Ellerbrock und Ellen Stock.
Die Mitglieder des SPD- OV Waddenhausens schlugen ebenfalls einstimmig vor, Marianne Rautenberg als Vorsitzende des SPD – Stadtverbands wieder zu wählen.
Gemeinsame Ortsvereinssitzung des SPD OV Lage und des SPD OV Waddenhausen
Am 25. November 2011 veranstalteten der SPD Ortsverein Lage und der SPD Ortsverein Waddenhausen eine gemeinsame Ortsvereinssitzung.
Zum Thema B 239 neu wurde noch einmal an den gemeinsamen Koalitionsbeschluß zwischen SPD, CDU und FDP in der letzten Legislaturperiode erinnert. Dort hieß es, dass sich alle Koalitionspartner für die D-Trasse aussprechen. Die C-Trasse käme nur als reine Tunnellösung in Frage.
Nun haben CDU und FDP eine Kehrtwende hingelegt und versuchen die C-Trasse ohne Tunnellösung durchzudrücken. Hierfür sammelt die CDU in Lage bereits Unterschriften.
Hartmut Schäfer vom OV Lage erinnerte an die Bau- und Planungsausschusssitzung im September am Werreanger. Dort wurde durch die Vertreter von Straßen NRW plötzlich eine neue Variante aus der Tasche gezaubert. Es wurde eine Umsetzung in Teilbereichen angeboten. Die Festlegung des Teilbereichs von der Bielefelderstraße (B66) zur Düwelsmühle bedeutet jedoch, dass damit der Verlauf der C-Trasse durch Waddenhausen unwiderruflich festzementiert wird. Außerdem ist das Entlastungspotential für die Innenstadt gering.
Einigkeit herrscht in beiden Ortsvereinen ebenfalls darüber, dass durch die hohen Brückenbauten und den geräumigen Auf- und Abfahrtsbereich die Werreauen und die Seen als städtischer Naherholungsbereich unwiderruflich zerstört werden.
Positiv bewertet wurde jedoch der Teilabschnitt von der Bielefelderstraße zur Detmolderstraße, weil die Innenstadt durch den Verkehr Detmold – Bielefeld erheblich belastet wird.
Gemeinsam einigte man sich darauf, dem Teilabschnitt Bielefelderstraße zur Detmolderstraße zuzustimmen und den Teilabschnitt Bielefelderstraße zur Düwelsmühle abzulehnen.
03/11 2011

Die SPD Ortsvereine Schweicheln–Bermbeck und Waddenhausen wollen ihre Zusammenarbeit ausweiten.
Zur letzten Sitzung der Waddenhauser SPD fanden sich auf Einladung der Vorsitzenden Gisela Ellerbrock Olaf Craney Vorsitzender des SPD Ortsvereins Schweicheln–Bermbeck, und sein Beisitzer Carsten Bennasse ein.
Beide Ortsvereine verbindet unter anderem eines gemeinsam: Die B239neu.
Im Hiddenhausener Ortsteil Schweicheln-Bermbeck verläuft die Bundesstraße bereits mitten durch den Ortsteil und der sozialdemokratische Ortsverein fordert gemeinsam mit allen im Gemeinderat vertretenen Parteien eine Tunnellösung, welche die Verkehrsproblematiken in den umliegenden Gemeinden sowie im Ortsteil selber auf Dauer lösen könnte.
Durch Waddenhausen hingegen soll die geplante Trasse dreispurig neben der derzeit bestehenden B 239 geführt werden und den Ortsteil durch das erhöhte Verkehrsaufkommen enorm belasten. Dagegen wehren sich die Sozialdemokraten und es hat sich ebenfalls eine Bürgerinitiative gegründet.
Man unterrichtete sich gegenseitig über den derzeitigen Planungsstand und tauschte sich über bisher durchgeführte Aktivitäten aus. Einig waren sich die Genossinnen und Genossen darin, dass eine Beteiligung der ortsansässigen Bevölkerung unumgänglich ist.
Neben diesem Thema wurden aber auch andere wichtige parteipolitische Themen angesprochen, wie die Mitgliederentwicklung in den Ortvereinen, die Parteireform und die kommunalpolitische Arbeit.
Aufgrund dieses positiven Erfahrungsaustausches, der für alle Beteiligten eine Bereicherung war, vereinbarten die befreundeten Ortsvereine, in Zukunft ihre Kooperation zu intensivieren. Olaf Craney sprach eine Gegeneinladung aus, damit sich die Waddenhauser ein Bild von der Arbeit der Schweicheln-Bermbecker Genossen machen können. Dieser werden wir gerne nachkommen.

20/10 2010
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW (Bielefeld) hat dem Bau eines Fußgängerüberweges an der Kreuzung Waddenhauser Straße/ Altdorferstraße zugestimmt. Somit wird der Schulweg für viele Waddenhauser Schüler und Schülerinnen erheblich sicherer.
Mehr als dreißig Jahre sind vergangen, als erstmals eine sichere Überquerungsmöglichkeit in diesem Bereich gefordert worden ist. Eltern und Grundschule haben sich immer gemeinsam dafür eingesetzt. Nun sind die Bemühungen endlich von Erfolg gekrönt.
Eine Errungenschaft, welche sich die Waddenhauser Bürger auf die Fahnen schreiben können.
28/06 2010
Eine unendliche Geschichte
Soll die Errichtung einer Gesamtschule in Lage zu einer „unendlichen Geschichte“ werden? Wenn es nach CDU, FDP und Bürgermeister Liebrecht gehen soll, wird es wohl so kommen.
Nun wird – Papier ist geduldig – aus dieser Front stets bekundet, man sei für eine Gesamtschule; so steht es auch in dem „Jamaica-Koalitionspapier“ zwischen CDU, FDP und Grünen. Während die Grünen in der letzten Sitzung des Schulausschusses engagiert und überzeugend ihren Einsatz für die Gesamtschule präsentierten, war bei CDU und FDP nur die bislang übliche Zurückhaltung zu registrieren. Dem tüchtigen Leiter des Schulverwaltungsamtes, Klaus Landrock, war die undankbare Aufgabe zugedacht, die Position von Bürgermeister, CDU und FDP „sachlich“ zu verbrämen.
Ebenso originell wie verräterisch ist aber der Gedanke, man solle die Auswirkungen der Landtagswahl auf die Schullandschaft in Lage abwarten, bevor man in Lage irgendwelche Entscheidungen trifft. Auf der Basis einer solchen Position kann man schulpolitische Entscheidungen auf den St.-Nimmerleinstag verschieben.
Die SPD in Lage geht jedoch sogar von den für Gesamtschulen eher ungünstigen Rahmenbedingungen aus, die die mittlerweile abgewählte schwarz – gelbe Landesregierung in den Raum gestellt hat. Und selbst danach muss eine Gesamtschule in Lage kommen.
Wenn sich in Düsseldorf – und danach sieht es aus – etwas ändern sollte, können die Bedingungen für eine Gesamtschule in Lage nur noch besser werden. Vielleicht gibt es dann sogar den Ganztagsbetrieb als Regelform, was die Attraktivität der Gesamtschule sicher steigern würde. Daher ist die Position der politischen Mehrheit in Lage, mit dem Hinweis auf Veränderungen in Düsseldorf in der Lage nichts zu tun, in sich widersprüchlich. Aber unser Bürgermeister Liebrecht (CDU) unterlässt keine Gelegenheit, verkünden zu lassen, eine Gesamtschule in Lage sei finanziell nicht machbar. Aber vielleicht ist dem Bürgermeister eine Aussage des FDP – geführten Innenministeriums vom 19.11.2008 (Az: 33-46.07.04-13/08(o)) noch nicht bekannt. Der immer noch amtierende Innenminister schließt in diesem Brief an das Schulministerium nicht aus, dass selbst eine Stadt (in diesem Fall Leverkusen), die sich in der vorläufigen Haushaltsführung befindet, eine Gesamtschule errichten darf.
Ich bin der Meinung, dass der Bürgermeister schon den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt sagen soll, was er von einer Gesamtschule in Lage hält. Gespannt bin ich, wann die „Grünen“ in Lage merken, dass sie von ihren „Jamaica – Partnern CDU und FDP an der Nase herumgeführt werden.
29/01 2010
Ellen Stock und Matthias Schilp ersetzen Ernst August Lander
Zwei neue Stellvertreter haben die Mitglieder des SPD Ortsvereins ihrer Vorsitzenden Gisela Ellerbrock an die Seite gestellt. Ellen Stock und Matthias Schilp sind in der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins einstimmig für den Zeitraum von zwei Jahren gewählt worden.
Die übrigen Positionen blieben unverändert: Vorsitzende Gisela Ellerbrock, Schriftführerin Doris Langner und Kassierer Werner Rechmeier sind einstimmig in ihren Ämtern bestätigt worden.
Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Ernst-August Lander wird sich in Zukunft verstärkt seiner Aufgabe als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) widmen. Gisela Ellerbrock dankte ihm für seine in drei Jahren im Ortsverein geleistete Arbeit. Sie dankte weiterhin den Mitgliedern für die Zusammenarbeit im Jahr 2009 und zeigte sich sicher, dass die neu anstehenden Aufgaben bewältigt werden können.
Großes Interesse am Info-Stand beim "Bergeck"
Zahlreiche Bürger nahmen das Angebot der SPD Waddenhausen am 07. August wahr und informierten sich über die Planungen zum Neubau der B239. Ratsherrin Giesela Ellerbrock und...
Es scheint still geworden zu sein um den Neubau der B 239 im Bereich Waddenhausen. Doch diese Stille könnte trügerisch sein. Diese Meinung wurde auf der letzten Versammlung des SPD-OV Waddenhausen vertreten.
Während die Spitzen...
Soll aus der Tunnellösung nun eine Einhausung werden? Gisela Ellerbrock fragt nach
Ortsvereinsvorsitzende Gisela Ellerbrock in einem offenen Brief an den Bürgermeister: